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News
26. Mai 10 - GP, Grippe und Grappa
Just 4 Tage vor dem GP Bern hatte mich wieder einmal die Erkältungshexe erwischt. Dieses Mal sogar so stark, dass ich am Donnerstag noch Fieber senkende Mittel einwerfen musste. Die Voraussetzungen für ein gutes Abschneiden am GP waren alles andere als ideal. Trotzdem versuchte ich mir nichts anmerken zu lassen und ein ansprechendes Resultat zu erreichen. Der Start bei meinem Comeback gelang mir gut, lag ich an ca. 10. Position die Spitze noch auf Sichtkontakt. Doch nach 2km kam der Hammer-Mann und mein Körper begann zu streiken. Ich verlor Position um Position und landete abgeschlagen auf Rang 24. in der Kategorie M20. Ein ernüchterndes Ergebnis, aber die Umstände verhinderten definitiv ein gutes Resultat. Über Pfingsten konnte ich weder die Sonne, noch die Freitage geniessen, denn ich war ans Bett gebunden und versuchte mit Italienischem Grappa den Käfer in meinem Körper zu eliminieren... ;-)
Ab Mitte Woche sollte ich mit dem Training wieder beginnen können. Hope things are running better now!
GP Bern Startliste
Beitrag GP Bern SSF
16. Mai 10 - Marketing-Diplom und Comeback
In den letzten 4 Wochen ist wieder viel passiert. So kann ich an dieser Stelle verkünden, dass der erste Teil meiner Ausbildung erfolgreich abgeschlossen wurde. Seit dem 23. April bin ich Eidg. Marketingfachmann FA. Die Mühe, sich durch die unendlichen Papierbergen von Fallstudien und Marketingstrategien zu quälen, hat sich also gelohnt. ;-)
Trotz Prüfungen und beruflicher Belastung haben die letzten 4 Wochen mir im sportlichen Bereich aufgezeigt, dass ich fit genug bin für ein Comeback. Am 22. Mai werde ich nach 10-monatiger verletzungsbedingter Wettkampfabstinenz bei meinem Heimrennen, dem Altstadt GP von Bern über 4,7km, mein sportliches Comeback geben.
Neben der guten Grundlage, die ich mir in den letzten 5 Monaten erarbeitet habe, fühle ich mich zunehmends sicherer bei den schnelleren Tempi. Mit grosser Freude stelle ich fest, dass ich in gewissen Bereichen sogar stärker als vor meiner Verletzung bin. Ich freue mich sehr, wieder dabei zu sein und mich im Kreise der Elite-Läufer zu profilieren.
GP Bern Startliste
11. April 10 - Rang 3. für 4feet-Staffel
4feet Bern wurde von NIKE Schweiz zur 1. Austragung der Züri-Marathon Staffel eingeladen. Thomas Winkler stellte ein illustres Team mit sich, den treuen Kunden David Rhyner und Roland Schlüchter sowie Geschäftsführer Roger Riegendinger zusammen.
Die Reise an das Marathon-Abendteuer ging um 5.50 Uhr am Bahnhof Bern los. Nach einer hektischen Anreise zum Start am Mythenquai ging David Rhyner als erster auf die die Strecke. Er musste sich vom 3. Startblock durch hunderte von LäuferInnen kämpfen. Die Übergabe auf Roger Riegendinger fand nach 10km auf Rang 6 statt. Kurz den Chip gewechselt hastete "der Chef" als Hase für die spätere Frauen-Siegerin seinem Stv entgegen und übergab an 4. Steller in Erlenbach Thomas Winkler den Chip. Dieser wiederum lief auf einer 5km-Strecke nach Meilen auf Rang 3 vor, welcher dann durch Roland Schlüchter auf den letzten 17km, zurück zum Start-Ziel Gelände, souverän verteidigt wurde. Mit dem 3. Rang waren die 4feet "Chnüttler" äusserst zufrieden und verliessen die Limmatstadt mit Blumenstrauss und Medaille in Richtung Heimat.
Jungs, vielen Dank für euren Einsatz...
RANGLISTE Staffelmarathon
29. März 10 - Trainingstage im Schwarzwald
Nach 3 Monaten Grundlagenausdauer-Training, einer überstandenen Grippe und einer Woche wettkampfspezifischem Training verlegte ich mein Trainingsgebiet vom 23. bis 28. März nach
Badenweiler im Schwarzwald. Das Marktgräflerland, ca. 30km nördlich von Basel gelegen, bietet mir ein ideales Umfeld, um mich für die kommende Saison in Form zu brigen.
Neben endlosen Waldwegen durch den dunklen Nadelwald, knackigen Steigungen für Hügelläufe, einer im Wald gelegenen 400m-Bahn und dem grossen Wellness-Angebot, ist vor allem die Ruhe und Abgeschiedenheit, was ich am Schwarzwald so sehr schätze. Eine wahre Oase der Ruhe...
Meine Unterkunft ist jeweils das
Hotel am Park in Badenweiler. Die Familie Thiele weiss mit der sportlichen Kundschaft umzugehen und verfügt über eine hervorragende Küche. Aber auch den Sonderwünschen der Sportler wird Rechnung getragen. Die Lage des Hotels ist zudem ein grosser Pluspunkt.
Zu Beginn meiner Trainingswoche frohlockte Petrus mit schönstem Frühlingswetter und Celisusgraden über 20°. So fanden beide Trainingseinheiten in sommerlicher Garderobe statt. Am Morgen stand jeweils ein lockerer Dauerlauf von 30 - 40min. + Technikübungen an, am Nachmittag wurde das Training dann jeweils flotter. Hügelläufe, Steigerungs-DL oder Bahntraining. Mit zunehmender Dauer meines Trainingsaufenthalts verschlächterte sich zwar das Wetter, aber ich fühlte mich immer besser und dies lässt mich positiv den nächsten Wochen entgegen eifern. Neben dem Training stehen auch noch die Eidg. Marketing-Prüfungen mündlich auf meiner privaten Agenda.
Das war's fürs erste... running greets!
10. März 10 - Kilometer, Prüfungen und Kolumnen...
Es ist schon eine Weile her, seitdem ich euch an dieser Stelle informiert habe... Keine Angst - es ist alles in bester Ordnung! Aber die vielen Kilometer, die Stunden des Lernens und mein neues Hobby haben mich in Anspruch genommen. Nun aber alles der Reihe nach...
Mitte Januar verspürte ich eine Energie, wie ich sie seit längerer Zeit nicht mehr erlebt hatte. Ich war schmerzfrei, konnte 60min. am Stück joggen und hatte den Aufbau für die kommende Saison vor mir. Seit diesem Zeitpunkt konnte ich den Trainingsumfang ständig erhöhen. Nach 4 Wochen erfuhr ich Fortschritte, welche mich die 5-monatige Auszeit vergessen liess. Ich hatte mein altes Laufgefühl wieder und der Bewegungsablauf automatisierte sich von Kilometer zu Kilometer.
Am 19. & 20. Januar schlug die grosse Stunde meiner Marketing-Ausbildung. Die Eidg. Prüfungen in Basel waren ein wirklich prägendes Erlebnis. Man sitzt mit 800 anderen brütenden Köpfen in einem Raum und quält sich durch insgesamt 12 Stunden Fallstudien. Das Gefühl war, naja, wie soll ich sagen, ein wenig durchzogen. Dass einige diese Hürde der Ausbildung nicht genommen haben, ist wahrscheinlich, doch ich bin überzeugt, dass ich die Ziellinie erreichen werde. Ende April gibt es die definitiven Noten. News will follow...
Neben meinem sportlichen Wiederaufbau, dem schulischen Endspurt und dem Berufsmarathon, habe ich ein neues Hobby gefunden. Ich schreibe für das neue Mittelstrecken-Portal der Schweiz
www.middle-distance.ch monatliche Kolumnen. Ex-Mittelstreckler Dominik Meier ist verantwortlich für den Relaunch der bekannten
www.mittelstreckler.ch Website. Seine Anfrage war der Beweggrund, dass ich nun monatlich meine journalistischen Ergüsse über die CH-Laufszene ergiesse. Hier eine
Leseprobe von der März-Kolumne
11. Januar 10 - Training à la Lance
Draussen ist es kalter Winter und nicht gerade die beste Oberfläche nach meiner Verletzung, um ausgedehnte Dauerläufe zu absolvieren. Daher habe ich mein Training in dieser Woche nach drinnen verlegt.
Neben den obligaten 2 Krafttrainingseinheiten pro Woche, verbrachte ich viel Zeit auf dem Laufband und auf der Rad-Rolle. Bild als Beweis! Darauf fühlt man sich wie Lance Armstrong... mit der richtigen Musik im Ohr und dem passenden Bild im TV klappts auch mit der Alpe d'Huez! ;-)
12. Dezember 09 - Neubeginn
Auf den Tag vor 4 Monaten bin ich das letztem Mal in meinen Laufschuhen laufend unterwegs gewesen. Für einen Vollblut-Läufer natürlich eine extrem lange Leidenszeit. Doch heute konnte ich einen 40minütigen lockeren Dauerlauf ohne Schmerzen absolvieren. Etwas verkrampft und eingerostet fühlte es sich schon noch an, aber ich konnte wieder laufen!
Einem langsamen und gezielten Aufbau sollte nun nichts mehr im Wege stehen. Ich freue mich auf die kommende Herausforderung...
10. November 09 - Harziger Beginn
Letzten Samstag habe ich mit leichtem Krafttraining begonnen, um meinen Körper langsam an den bevorstehenden Trainingseinstieg zu gewöhnen. Dieser Einstieg wird alles andere als einfach sein und er wird länger dauern, als alle anderen bevor - doch die Zuversicht kehrt zurück und schon bald möchte ich wieder unter den "Aktiven" sein!
03. November 09 - Therapie bald abgeschlossen
Die Stosswellen-Therapie neigt sich dem Ende zu. Die Genesung hat in den letzten Tagen grosse Fortschritte gemacht, nachdem ich in den ersten 8 Wochen keinen eindeutigen Trend feststellen konnte. Ich zähle nun Woche 10 meiner Rekonvalszenzzeit, es werden sicherlich noch 3 bis 4 dazukommen bis mein Körper völlig schmerzfrei sein wird. Doch ich kann es kaum erwarten, mich wieder sportlich betätigen zu dürfen.
Pläne mache ich noch keine, zuerst wird getestet, ob das ganze Konstrukt im Beckenbereich belastungsfähig ist, danach wird über den Wiedereinstieg in den Wettkampfsport entschieden.
30. September 09 - Mühsamer Weg...
Der eingeschlagene Therapieweg, um das Knochenmarködem auf dem Schambein und die Entzüdungen an den Adduktorenansätzen in den Griff zu kriegen, scheint der richtige zu sein. Jedoch ist die Genesung ein einziges Auf und Ab. Ein Trend der Besserung ist absehbar, wie lange jedoch die vollständige Wiederherstellung des ganzen Konstrukts dauert, kann noch nicht vorhergesagt werden. Meine Geduld wird also auf die Probe gestellt! Langsam wird mir bewusst, dass die Gesundheit ein zentraler Punkt meines künftigen sportlichen Weges einnehmen wird, falls ich nochmals die Chance dafür bekommen werde! Keep the fingers crossed!
02. September 09 - Laufbahn am Scheideweg
Heute wurde bei mir eine schwerwiegende Verletzung im Bereich des Schambeins und der Adduktorenmuskulatur diagnostiziert. Diese Verletzung entstand durch das fortlaufende Training dieser Saison unter einer nicht ganz intakten Beckengürtelmuskulatur. Ich muss nun mind. 3 Monate mit dem Lauftraining aussetzen. Ob ich danach wieder beschwerdefrei trainieren kann, ist noch offen. Der Schock über die Diagnose sitzt tief und eine Rückkehr in den Leistungssport ist noch ungewiss...
Ihr hört von mir!
29. Juli 09 - Höhentrainingslager St. Moritz
Bereits zum 10. Mal ging ich in das schöne Engadin, um in dieser einmaligen Naturkulisse an meiner Form zu schleifen. Mein Saisonhöhepunkt, die Schweizermeisterschaften in Zürich (Letzigrund) vom 01. & 02. August rücken immer näher und so machte ich mich am 05. Juli für 2 Wochen auf den Weg in den südöstlichsten Zipfel der Schweiz, ins Höhentrainings-Mekka von Europa, zusammen mit meinen treuen Innerschweizer Laufkollegen von www.mittelstreckler.ch. Die ersten 3 Tage dienten der Akklimatisation, denn die 1800m ü. M. machen sich bei den ersten Dauerläufen doch bemerkbar. Es wurde zweimal täglich trainiert, wobei jeweils die Morgeneinheit die etwas Intensivere war und am Abend, meistens nach der Ankunft der Tour de France, folgte eine lockere Dauerlauf-Einheit von 35-50min. Wettertechnisch war die erste Woche ein einziges Auf und Ab... Regen, Sonnenschein, Gewitter und Maloja-Sturm gaben sich gegenseitig das Ruder in die Hand. Unserem Trainingseifer tat dies aber keinen Abbruch. Aber auch der Spass, der gemeinsame Ausgang im "Stübli" und/oder ein Gesellschaftsspiel am Abend gehören zu einem richtigen Trainingslager dazu.
Nach 6 Tagen stand das erste Bahntraining auf dem Programm, dieses gab Aufschlüsse wie gut man sich in der Höhe akklimatisiert hatte. Zu meiner Überraschung gingen die 10x300m relativ locker in 48 - 46sec. vom Band. Nur meine "Trainingsgspändli" hatten ein wenig Mühe zu bekunden und so lief ich ab der Hälfte des Trainings alleine in Mitten Afrikanischer Langstreckler meine Runden auf der St. Moritzer Bahn. Neben dem harten Training bietet das Engadin auch sensationelle Ausflugsmöglichkeiten (Corvatsch / Corviglia / Muotas Muragl), welche wir uns natürlich nicht entgehen liessen. <
In der 2. Woche zeigte sich das Bergwetter von seiner besten Seite - milde 24 - 26 Grad zeigte das Therometer jeweils gegen Mittag an. Das 2. und auch 3. Bahntraining (4 Serien à 400m/300m) auf 1800m ü. M. verliefen zu meiner Zufriedenheit und ich fühle mich nun in Form für die SM, bei welcher ich über 1500m an den Start gehen werde. Leider gehen auch die schönsten 2 Wochen des Jahres einmal zu Ende und das Engadin verabschiedete uns am 18. Juli typischerweise mit 10cm Neuschnee! Auf ein anderes Mal meine lieben Berge...












