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GESCHICHTEN

ÜBER DIESES UND JENES

Der Laufschuh als Trainingsgerät

By Stefan
April 5, 2017
Category: Produkte


Vielleicht kennen Sie das. Sie haben einen Lieblingslaufschuh und

möchten diesen nicht mehr hergeben. Mehr noch – am liebsten würden

Sie gleich 5 bis 6 Paar davon «auf Vorrat» legen, da die Laufschuhhersteller

auch Ihr 1000-fach bewährtes Modell im kommenden Laufjahr bestimmt

wieder verändern. Der Schuh wird dann zwar 20 Gramm leichter, aber die

Breite ist nicht mehr identisch, die Schaumhärte fühlt sich ebenfalls anders

an und die Fersenkappe ist plötzlich «aussen statt innen», usw.

Wir können dabei ab und zu nur durchatmen und müssen akzeptieren, dass der Fortschritt nicht nur bei Handys und Tablets stattfindet. Die Laufschuhhersteller sind genau gleich unter

Druck. Wer nicht laufend neue, noch leichtere Zwischensohlenmaterialen auf

den Markt bringt oder beim Obermaterial Nähte und überflüssiges Material

mit einem «Flexfilm» ersetzt und dadurch zwar ebenfalls weiter an Gewicht

einspart, jedoch gleichzeitig die Langlebigkeit der Schuhe aufs Spiel setzt ist

schnell «weg vom Fenster» und wird als «wenig innovativ» aus  dem Markt

gedrängt.

Wir können die ganze Entwicklung jedoch auch von einer sehr positiven

Seite beleuchten. Laufschuhe sind Trainingsgeräte. Trainingsgeräte helfen und die

Körperstabilität, das Laufgefühl und die Laufökonomie ständig herauszufordern

und damit zu verbessern. Allein der Besitz und das Anwenden von unterschiedlichen

Laufschuhmarken oder -Modellen mit unterschiedlichen Dämpfungs- und Stabilitäts-

Eigenschaften können sehr positive Auswirkungen auf unser Training haben. Der

Persönliche Laufstil sollte sich im Prinzip nie dem Laufschuh anpassen, tut dies jedoch

Unweigerlich wenn wir ständig ein und denselben Schuh laufen.

Aus Rückmeldungen von vielen Läufern und aus persönlicher Erfahrung wissen wir auch, dass ständiges Wechseln

von Laufschuhen auch eine Prophylaxe gegen «Überbelastung im Training» sind.

Verletzungen werden sehr oft durch die «Laufstil-Monogamie» bei Gebrauch von

einem einzigen Laufschuh-Modell begünstigt.

Fazit:  Bleiben Sie offen für neue Entwicklungen bei Laufschuhen. Der Laufschuh ist

ein Trainingsgerät. Wer drei Lauftrainings pro Woche oder mehr absolviert, sollte

den «Mix der verschiedenen Modelle» unbedingt im Auge behalten und kann damit

ohne Zusatzaufwand den einen oder andern Trainingsreiz zusätzlich setzten und

gleichzeitig Verletzungen vorbeugen.

 

Keep on running and «mix it up».

 



Endlich Winter!?

By Brigitte
January 13, 2017
Category: Produkte

Die einen lieben ihn, andere warten nur darauf, dass er möglichst schnell vorbei geht - der Läuferwinter.


Zugegeben, bei angenehmen Temperaturen und auf trockenem Untergrund ist Laufen effizienter als  bei garstiger Kälte und schwierigem Terrain. Aber ist es nicht auch ganz reizvoll, zur Abwechslung Mal auf Schnee und Eis zu Laufen? Mit dem richtigen Material natürlich!


Als absoluter Winter-running-Freak habe ich für Sie gleich mehrere Möglichkeiten getestet, wie Sie unfallfrei die glitschigen, matschigen, schneebedeckten und eisigen Strassen und Wege erobern können.


Die einfachste Variante ist das Anbringen von speziellen Spikes oder Ketten an Ihren herkömmlichen Laufschuhen. Das ist die günstigste Art, wie Schuhe wintertauglich aufgerüstet werden können. Ich empfehle diese Produkte Läufern, welche nur ab und zu in eisigen Verhältnissen unterwegs sind und deren Strecke vielleicht auch nur partiell Spikes fordert. Die meisten Systeme sind nämlich leicht in einer Jackentasche verstaubar und können unterwegs ausgezogen werden.


Eine weitere Möglichkeit sind Schuhe mit Spikes, z. B. von Ice Bug oder Salomon. Meiner Meinung nach ist das das Beste, was Sie haben können. Sie brauchen sich keine Gedanken mehr über eisige oder apere Stellen zu machen. Dem Grip solcher Spikes können Sie 100%-ig vertrauen. Für Leute, welche regelmässig auf Schnee und Eis unterweg sind, ein Muss!


Zu guter Letzt hat Vibram auf diesen Winter hin eine neuartige Sohle entwickelt. Sie heisst "Arctic Grip" und passt sich der Temperatur an, das heisst, auf Eis haftet sie etwa drei Mal besser als eine herkömmliche Sohle. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, wenn die Strasse durch gefrorenen Nebel glitschig war, oder sie sogenannt "schwarz vereist" war.


Bei 4feet verfügen wir über ein ausgesprochen umfangreiches Sortiment diverser Varianten. Lassen Sie sich begeistern und "laufen" sie unfallfrei durch den Winter!




Warum Crosslaufen?

By Thomas
November 17, 2016
Category: Produkte

Bald ist die Strassenlaufsaison vorbei. Die Tage werden kürzer, kälter und frostiger. Der Frühling ist noch weit weg. Was nun um doch weiter Motivation zu tanken und in Form zu bleiben und den kalten Wintertagen zu trotzen? Schon was von Crosslauf gehört? Das ist Rennen abseits von Strassen über Kuhweiden und unebenen Untergrund. Also alles auf Rasen mit unterschiedlichen Höhendifferenzen. 10 gute Gründe warum ein Langstreckenläufer über den Winter Crossrennen in seinen Wettkampfkalender einplanen sollte.


1                    Wenn Sie über den Winter Crossrennen laufen sind sie im Frühling bestimmt schon in einer guten Laufform. Der Einstieg auf der Strasse wird ihnen leichter fallen als sonst.

2                    Cross macht schnelle Beine weil sie über Strecken laufen wie einen gepflügten Kartoffelacker. Wegen dem Höhenprofil und tiefen Boden ist Cross ein hochspezifisches Krafttraining speziell für Oberschenkel und das Gesäss. Sie werden also in der Ebene ihr Tempo länger halten und werden so schneller laufen können. Sie werden einen kräftigeren Schritt haben.

3                    Cross bringt definitiv Abwechslung in den Trainings- und Wettkampfalltag. Der Trott des monotonen Wintertrainings wird spielerisch aufgelockert.

4                    Zum Crosslaufen braucht es nicht zwingend einen Spikesschuh mit Nägel. Ein guter Trailschuh mit einem starken Profil oder ein OL Schuh reicht schon aus. Oder vielleicht finden sie noch einen alten Fussballschuh von früher im Keller?

5                    Cross verbessert die Lauftechnik. Sie werden also ihre Koordination verbessern. Wer regelmässig auf unwegsamem Gelände läuft kann das Lauf ABC damit ergänzen.

6                    Cross stärkt Bänder und Gelenke. Natürlich muss man konzentriert über das Gelände jagen. Konzentration ist gefragt, sonst knickt man um. Dadurch wird aber die Unterschenkelmuskulatur gekräftigt. Dies hilft Knochenhautentzündungen zu vermeiden.

7                    Kaum zu glauben aber Crosslaufen stärkt die Arme. Durch die Rotationsbewegungen des Rumpfes müssen die Arme mehr arbeiten als auf flacher Strecke.

8                    Cross schult die Kraftausdauer. Durch die steilen Anstiege und Bergabpassagen wird die Kraftausdauer und die Schnellkraft optimal trainiert

9                    Beim Cross spielt die Zeit keine Rolle. Sie können die Uhr zu Hause lassen. Dieser Stress den Kilometerschnitt zu halten fällt weg und wird ihnen das Rennen zusätzlich erleichtern.

10                 Cross ist ein Kampf mit den Elementen und gegen den inneren Schweinehund. Es ist also auch ein starkes Training für die Psyche! Sie werde an den Strassenläufen im Frühling noch mehr Biss und Kampfeswillen haben.



Laufen Sie durch den Winter auch einmal einen Dauerlauf auf Rasen. Bestens geeignet dafür ist ein grossflächiges Rasenstück, öffentlicher Fussballplatz oder eine Pferderennbahn. An den Crossläufen werden immer auch Kategorien für Volksläufer angeboten. Probieren sie es doch einmal. Wir können ihnen folgende Events empfehlen:


7. Januar 2017                   Düdinger Cross

21. Januar 2017                Bärner Cross (Grosse Allmend Bern)

28. Januar 2017                Cross de Lausanne

4. Februar 2017                Lozärner Cross

5. März 2017                      Schweizer Cross Meisterschaften Spiegel b. Bern-Köniz


Wir hoffen ihnen mit diesen Tipps etwas Motivation gegeben zu haben. Sie werden sehen, wenn sie einmal mit einer Horde Läufer über das Gelände gestampft sind möchten sie dieses Gaudi nicht mehr missen. Viel Spass dabei!

Nach der Saison ist vor der Saison

By Brigitte
October 14, 2016
Category: Produkte

Laufen ist zum Ganzjahressport geworden. Zwölf Monate im Jahr dürfen, können und wollen wir unserem Lieblingssport frönen. Das ist toll! Perfekt auf die Jahreszeit abgestimmtes Material erlaubt es uns, immer adäquat ausgerüstet unterwegs zu sein.


So weit, so gut! Wie steht es aber mit unserem Körper? Ist er auch bereit, zwölf Monate im Jahr Höchstleistungen zu vollbringen? Sicher müssen wir hier unterscheiden. Wer den Laufsport hauptsächlich als Ausgleich zum Alltag betreibt, eventuell ab und zu, ganz ohne Druck an einem Wettkampf teilnimmt, kann das ganze Jahr durchaus die Intensitäten mehr oder weniger auf dem gleichen Niveau halten. Der ambitionierte Läufer aber, der möglicherweise eine lange und kräftezerrende Wettkampfsaison hinter sich hat, tut gut daran, sich jetzt, am Ende der Saison, eine Pause zu gönnen




Pause muss aber nicht heissen, ganz auf Sport und Bewegung zu verzichten. Aber bietet sich nicht die eher kühle, feuchte und dunkle Jahreszeit förmlich dazu an, mal was anderes zu probieren, dem Körper neue Reize zu geben? Haben Sie es schon Mal mit Aquajogging versucht? Standen Sie schon Mal auf Rollskiern? Finden Sie Yoga doof und den Kraftraum langweilig? Dann spielen Sie doch einmal eine Runde Badminton oder Squash mit Ihrem Laufpartner, Ihrer Laufpartnerin. Oder, oder, oder, - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


Und wenn dann ein wunderschöner Herbsttag grüsst, die Sonne mild vom blauen Himmel strahlt, die Luft klar riecht und das farbige Laub raschelt, dann spricht auch nichts gegen eine genussvolle Laufrunde, ganz nach dem Lust und Laune Prinzip.


Voll motiviert, seelisch und körperlich aufgetankt, geht es dann gegen Ende Jahr wieder ins strukturiertere Aufbautraining. Kürzere Wettkämpfe, wie die beliebten Weihnachts- und Silvesterläufe machen Spass und sind oft genau das Salz in der Suppe beim Formaufbau. Denn wie gesagt: Nach der Saison ist vor der Saison!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen einen wunderbaren, lustvollen „Laufherbst“.

Sehen und gesehen werden

By Brigitte
September 15, 2016
Category: Produkte


Selber genug sehen und gleichzeitig auch für andere genügend sichtbar sein, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Als Läufer sind wir uns das leider oft zu wenig bewusst. Wir sind in der morgendlichen oder in der abendlichen Dämmerung unterwegs und merken nicht, wie schlecht wir für einen andern Verkehrsteilnehmer ersichtlich sind. Manchem von uns fällt es erst dann auf, wenn er auf der „andern Seite“, sprich selber mit Auto, Töff oder auch Fahrrad unterwegs ist, und erschrickt, wenn scheinbar aus dem Dunkeln, plötzlich ein Läufer am Strassenrand auftaucht.


Ganz plötzlich, so scheint es mir, sind die Tage wieder kürzer geworden. Am Morgen wenn ich zur Morgenrunde starte, ist es noch nicht ganz hell, gehe ich abends laufen, werde ich regelmässig von der hereinbrechenden Dunkelheit überrascht. Es ist wichtig, dass wir uns als Läufer nun auffällig sichtbar machen. Viele Laufhosen, Shirts und Jacken, sind mit Reflektoren ausgestattet, was sicher schon Mal gut, meiner Meinung nach aber meistens nicht ausreichend ist. Ich empfehle das zusätzliche Tragen einer reflektierenden Weste. Keine Angst! Die Modelle der heutigen Generation sind sehr minimalistisch, wie nachfolgende Bildbeispiele zeigen. Sehr effizient sind auch Lichter, welche z.B. am Arm befestigt werden, und aktiv leuchten oder blinken. Der Autofahrer erkennt so schon früh ein Licht, und bemerkt den Läufer nicht erst dann, wenn er ihn mit seinem Licht anstrahlt. Soviel zum Thema „gesehen werden“.


Wenn ich nun aber nicht bloss in der Dämmerung laufe, sondern auch im Dunkeln, rückt das Thema „sehen“ in den Mittelpunkt. Je nach Umgebung und Terrain braucht der Läufer eine Lampe mit mehr oder weniger Lumen. In bewohnten Gebieten, wo ab und zu sogar eine Strassenlampe den Weg erhellt, reichen 60 bis 100 Lumen aus. Im Wald empfehle ich eine Lampe mit rund 140 Lumen oder gar mehr. Es gibt viele unterschiedliche Modelle, mit aufladbarem Akku oder mit Batterien, je nach Vorlieben des Benutzers. Wichtig ist, dass die Lampe gut am Kopf sitzt, das muss man im Geschäft kurz ausprobieren. Für solche, die Stirnlampen überhaupt nicht mögen, gibt es eine Lösung fürs Tragen an der Hand. Auch ganz praktisch, kann doch der Weg ganz gezielt ausgeleuchtet werden.



Es gibt viele Möglichkeiten, richtig ausgerüstet, dem Laufen in der Dunkelheit seinen ganz besonderen Reiz abzugewinnen. Für was Sie sich auch entscheiden – denken Sie an Ihre Sicherheit!





Stöcke? - Stöcke!

By Brigitte
July 28, 2016
Category: Produkte

Die einen schwören drauf, die andern belächeln es! Trailrunning mit Stöcken .Hat das denn überhaupt noch etwas mit Running zu tun? Da scheiden sich die Geister.

Sicher ist, dass das Höhenprofil die Streckenlänge und die eigenen Präferenzen eine grosse Rolle zur Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Stöcken spielen. Ebenso sicher ist, dass das Laufen mit Stöcken geübt, und nicht erst beim Wettkampf zum ersten Mal praktiziert werden sollte. Nur so, können die Vorteile des Stockeinsatzes dann auch richtig genutzt werden.

Kurze Zwischenbemerkung: Wer sich beim Wettkampf für den Gebrauch von Stöcken entscheidet, muss diese in der Regel von Start bis Ziel mit sich tragen. Ein späteres „fassen“ oder abgeben an einen Betreuer führt meist zu einer Disqualifikation. Also Wettkampfreglement genau studieren!

Aber was bringen sie denn eigentlich, diese Stöcke? Meine Erfahrung zeigt, dass sie sowohl bergwärts wie talwärts hilfreich eingesetzt werden können. Geht’s steil aufwärts, kann der Oberkörper einen Teil der Beinarbeit übernehmen, abwärts geben sie mir zusätzliche Trittsicherheit.

Und welche Stöcke eignen sich nun am besten?


Hier gibt es sicher nicht den einzigen, richtigen Stock. Das Gewicht spielt eine bedeutende Rolle, aber ist auch nicht das alleinige Kriterium für die Wahl. Es gibt Stöcke, die sich zusammenfalten lassen, andere nicht, es gibt verstellbare und fixe Längen und nicht weniger differenziert sind die verschiedenen Handschlaufen.

Wir führen und testen bei 4feet vier verschiedene Marken (LEKI- Black Diamond-Guidetti-ITALBASTONI) und bieten Ihnen damit ein vielfältiges Angebot. Gerne finden wir mit Ihnen gemeinsam heraus, welcher Stock für Sie und Ihre ganz individuellen Bedürfnisse am besten passt.








Neu eingetroffen und auf Herz und Nieren getestet – ON Cloudventure

By Brigitte
June 20, 2016
Category: Produkte

Lange hat die ON Fangemeinde spekuliert und sehnlichst darauf gewartet – den ersten Trail Schuh des jungen Schweizer Labels. Seit fünf Tagen bin ich nun stolze Besitzerin des besagten „Teils“ und habe ihn natürlich gleich einem ersten Härtetest unterzogen.


Ausgangslage: Dem Sommer 2016 entsprechen ein Tag mit vielen sintflutartigen Regengüssen, aber auch einigen sonnigen Abschnitten. Strecke 18 Kilometer mit fast 900 Höhenmetern gespickt. Das Gelände technisch schwierig aber abwechslungsreich. Schmale Trails wechseln sich mit befestigten Waldwegen, und auf den ersten Kilometern ist sogar ein wenig Asphalt dabei. Der Boden ist dem Wetter entsprechend tief. Nagelfluh, Steine, rutschige Wurzeln und Sumpfpartien verlangen mir und meinem Clouventure alles ab.


WOW! Was habe ich da für ein „Gerät“ an den Füssen. Punkto Grip lässt der Schuh keine Wünsche offen. Erstaunlich, wie sicher ich mich auf diesem anspruchsvollen Terrain in jeder Situation fühle. Die Sohle hält, der Schuh ist flexibel und passt sich dem Gelände an, die flache Sprengung (6mm) verleiht zusätzliche Trittsicherheit und wer glaubt, hier könnten sich Steinchen in der Sohle festklemmen, wie das bei anderen ON Modellen ab und zu vorkommen kann, irrt gewaltig. Die Eigenschaft der Sohle, sich optimal zu entleeren, wie der Trailrunner dies von einem entsprechenden Schuh erwartet, ist gegeben.


Perfekt ist auch der Sitz am Fuss. Sowohl in Schrägpassagen wie auch im tiefen Sumpf bleibt der Schuh kompakt am Fuss und lässt kein Rutschen zu. Bemerkenswert ist an dieser Stelle auch die gut bemessene Zehenbox, welche durch die grosszügige Verstärkung die empfindlichen Zehennägel beim Anstossen an Steine schützt.


Und auf der Strasse? Wer damit klar kommt, oder es gar liebt, dass sich der Cloudventure hier eher direkt und etwas hart anfühlt, und nicht das typische ON-Feeling erwartet, wird auch auf asphaltiertem Untergrund glücklich sein. In erster Linie wird der Schuh ja aber dennoch im Gelände eingesetzt werden.


Mein persönliches Fazit nach gut zwei Stunden: Mit dem Cloudventure ist ON ein wahres Meisterstück gelungen, welches süchtig machen könnte. Ich gebe meinen bestimmt nicht wieder her….einfach putzen sollte ich ihn noch (siehe Bild)…


Laufstrecken - Die Abwechslung bringt`s

By Lukas
May 27, 2016
Category: Training

Verstehen Sie mich richtig: Ich will Sie nicht davon überzeugen, von Ihrer heissgeliebten Laufstrecke abzusehen. Hat doch gerade die Regelmässigkeit und Routine auch Ihren Reiz. Unterwegs Vertrautes anzutreffen, genau zu wissen, was hinter jener Wegbiegung auftaucht, welcher Ausblick sich da bieten wird, und welchen andern Joggern, Spaziergängern oder „Hunden mit Herrchen oder Frauchen“ man um immer dieselbe Zeit begegnen wird.


Aber eben, genau diese Routine birgt auch Gefahren. Kann ich die Pace von gestern, von letzter Woche, vom letzten Jahr halten oder gar unterbieten? Der zu häufige Blick auf die Uhr, weil ich doch genau weiss, wie lange ich hier an dieser Ecke maximal unterwegs sein sollte, damit ich am Ende des Laufes die von mir definierte Zeit nicht überschritten habe.


Ich gebe Ihnen Recht. Ab und zu ist das auch nicht falsch, gibt dem Training die nötige Würze und bringt mich in meiner „Läuferkarriere“ sicher auch ein bescheidenes Schrittchen weiter. Wie schade aber, wenn dabei das Wesentliche, das Essenzielle – wenigstens aus meiner Sicht in meinem „Läuferleben“ - auf der Strecke bleibt: Das gute Gefühl, die Lockerheit, das *den eigenen Körper spüren“, das Wohlbefinden und die Befriedigung, die sich einstellt, wenn ich im Einklang mit mir und der Natur unterwegs bin.


Darum variiere ich ganz bewusst die Strecken, überrasche mich oft selber, nehme eine Abzweigung, welche ich noch nie genommen habe und entdecke dabei neue Orte und Schönheiten der Umgebung.


Es passiert dabei auch, dass ich plötzlich länger als geplant unterwegs bin. Ist das schlimm? Nein! Im Gegenteil! Ich ertappe mich dann, dass ich rückblickend genau diese Trainings am meisten genossen habe, weil ich unbeschwert gelaufen bin.


Und wissen Sie was? Die nachfolgende Analyse der aufgezeichneten Daten welche mir meine GPS  Uhr liefert (man ist ja trotzdem „gwundrig“, auch wenn es sich um einen „auf den Körper hören Lauf“ gehandelt hat) zeigt oft Erstaunliches. Flottes Tempo, bei einem so tollen Laufgefühl. Hätte ich gar nicht gedacht!


Fazit: Abwechslung spornt an. Nur Mut dazu!

Anhaltspunkte zum (Weiter-) Laufen

By Lukas
May 1, 2016
Category: Training

Laufen macht Spass, steigert ihr Wohlbefinden und stärkt das Immunsystem, trainiert jeden Muskel sowie das Herzkreislaufsystem und die besten Ideen entstehen beim laufen.


Mit der richtigen Motivation und unseren Tipps steht dem Laufeinstieg nichts mehr im Wege:


  • Gönnen sie sich zum Laufeinstieg einen optimalen Laufschuh. Zu ärgerlich wäre eine Verletzung, welche sie in ihrer lieb gewonnenen Sportart zurückwirft, verursacht durch einen alten, unpassenden Schuh.
  • Traben sie ganz langsam los oder mobilisieren sie ihre Muskulatur sowie Sehnen und Bänder mit Kraftgymnastik und Stabilitätsübungen, welche sowieso auf der To-Do-Liste jeden Läufers stehen.
  • Kleine Schritte verringern die Aufprallkräfte und somit die Schläge, welche auf den Körper einwirken. Wenn Sie nach dem Einlaufen das Tempo steigern möchten, dürfen die Schritte auch raumgfreifender werden.
  • Laufen Sie in Achtsamkeit und hören Sie auf die Signale ihres Körpers. Möchten sie ihren neu gewonnenen Lieblingssport öfters ausüben, laufen sie zeitgleich nicht schneller oder länger. Steigern sie jeweils nur einen dieser Komponenten.
  • Schalten sie lauffreie Tage ein. In diesen Tagen der Erholung geben sie dem Körper die Zeit, auf das Training zu reagieren. Mikroverletzungen an Sehnen, Bänder und Muskeln werden repariert und robuster rekonstruiert, um sie auf länger und/oder schnellere Trainings vorzubereiten - die Superkompensation als Zeil des Trainings.
  • Laufen sie wo und wie es ihnen Freude bereitet. Die Variabilität im Training motiviert, fordert und fördert sie polyvalent. Mal kurz und schnell, mal ein langer Trablauf, Hügel- und Treppenläufe, gerade aus mit der Sonne im Gesicht das Runners High suchen und bestimmt finden, Intervalltraining und die Wettkampfteilnahme, dies ein paar Beispiele um Abwechslung ins Training zu bringen.
Wir sind gespannt und freuen uns auf ihre Erfahrungen, Eindrücke, Hochs und Tiefs und Erzählungen

Eingetroffen: Trail-Rucksäcke von Raidlight

By Lukas
April 8, 2016
Category: Produkte

Raidlight ist eine französische Marke, die seit 1999 Trailrunning Bekleidung und Ausrüstung entwickelt, produziert und vertreibt. Der Gründer von Raidlight, Benoit Laval ist selber ein Hochleistungsläufer mit viel Erfahrung im Trail. Zusammen mit seinen 55 leidenschaftlichen Mitarbeitern entwickelt er Produkte, die immer leichter, praktischer und funktioneller werden. So hat sich Raidlight in den letzten Jahren zu einer festen Grösse in der Trail Running Szene entwickelt.


Aus dem umfangreichen Sortiment haben wir für unsere 4feet Kunden eine Auswahl an Trinksystemen und Rucksäcken zusammengestellt. Die Systeme eignen sich für Läufe von mittlerer bis zu Ultra-Distanzen und sind unserer Meinung nach einfach der Wahnsinn.


Auch sonst hat Raidlight so einiges zu bieten. Für Läufer, die nächste Saison einen Ultra mit Pflichtgepäck planen, liegt bei uns eine Überraschung punkto kleinstzusammenfaltbarer Regenbekleidung bereit.


Wir freuen uns, Ihnen die neuen, innovativen Produkte- übrigens viele davon Made in France- zu präsentieren, ganz nach dem Motto von Raidlight - Share the Trail Experience.


Test: Saucony Breakthru II

By Lukas
February 25, 2016
Category: Produkte

Mit der neuen Saucony Kollektion für Sommer 2016 kommt auch der brandneue Breakthru als Update. Zwar gibt es den Breakthru nun erst in der zweiten Version, doch hat er schon jetzt seinen festen Platz in der Schuh-Palette von Saucony. Ich habe ihn mir gleich an die Füsse geschnürt und ihn für euch getestet. Der Breakthru ist konzipiert als komfortabler, aber dennoch leichter und agiler Schuh für den vielseitigen Einsatz auf der Strasse. Definitiv kein Rennschuh also, aber auch alles andere als ein Klotz an den Füssen.

 

Das Spezielle

Spannend an dem Schuh ist die Sprengung. Während andere lightweight Trainer von Saucony auf 4mm-Sprengung und damit für etwas schwerere Läufer weniger optimal sind, haben die Entwickler dem Breakthru eine 8mm Sprengung verliehen. Die Verbindung von erhöhter Sprengung und dennoch Direktheit und Agilität ist demnach im Gegensatz zu anderen Modellen beim Breakthru speziell. Dies lädt gerade schwerere Läufer dazu ein, auch über die Marathon-Distanz ein leichtes Schuhwerk an den Füssen zu haben.

 

Dämpfung, Komfort und Führung

Der Breakthru bleibt auch in seiner neusten Version ein Neutralschuh. Im Vergleich zu anderen Schuhen dieser Kategorie, fühlt sich der Neuling aber äusserst komfortabel auf der Strasse an. Er gibt zwar gutes Feedback und ist damit sehr direkt, im hinteren Fersenbereich ist der Schuh trotzdem weich und geschmeidig. Das kommt einem bei längeren Läufen mit Bergab-Passagen auf der Strasse sehr zu Gute.  Man hat etwas das Gefühl, als würde man nicht allzu tief im Schuh sitzen. Das liegt an der tiefen Fersenkappe. Einige mögen’s, andere kommen damit nicht so zurecht. Der Halt im Schuh im Allgemeinen bleibt trotzdem sehr gut, wobei in erster Linie Läufer mit normalen oder etwas breiteren Füssen ihre Freude am Breakthru finden werden. Das Obermaterial wurde gegenüber dem Vorgänger weiterentwickelt. Es ist ein wenig stabiler geworden, allerdings – so finde ich – sieht das Gewebe extrem schön aus.


Fazit

Insgesamt ist die Version 2 des Breakthru ein gelungener Schuh, wobei sich gegenüber dem Vorgänger nicht allzu viel geändert hat. Hauptsächlich das Design, dem ich hier echt die Note 9 von 10 geben kann!


Stationen eines Läuferlebens - oder die verflixte Achillessehne

By Brigitte
February 17, 2016
Category: Training

Da hab ich doch letzten Herbst, nach einer umfangreichen und intensiven Saison zum ersten Mal in meiner wohlverstanden bescheidenen Läuferkarriere ganz brav und auf Raten meines Umfeldes eine Laufpause eingelegt.


Klar! Ich habe diese, ehrgeizig und bewegungshungrig wie ich bin, natürlich mit Alternativsportarten ausgefüllt. Kraft und Stabilität, Velofahren, Skikefahren (die etwas gutmütigere Variante der Rollskis) prägten nun mein tägliches Bewegungsprogramm. Und ganz viel Seilspringen! Liegt da wohl der Hase im Pfeffer, oder ist es die Tatsache, dass genau in diese Phase noch mein 50igster fiel? Auch Läufer werden ja bekanntlich älter. Möglicherweise war auch mein Comeback in die Laufszene mit einem anspruchsvollen Crosslauf etwas ambitiös.


Egal, ändern kann ich es nicht mehr. Zack! Sie waren ganz plötzlich da, die harten Waden und damit einhergehend die steifen, schmerzenden, sich verdickenden Achillessehnen. Und das gleich beidseitig!

Was nun? Erneute Laufpause, weitermachen und Schmerzen ignorieren so gut es eben geht, oder diverse Möglichkeiten ausprobieren?


Ich entschied mich für letzteres. Schliesslich führen wir bei 4feet verschiedene Hilfsmittel, welche aus einer Verletzung heraus unterstützend eingesetzt werden können. Nun mutierte ich also selber zum Versuchskaninchen.


Nun folgend die Massnahmen, welche ich nun live ausprobierte. Selbstverständlich habe ich parallel dazu die Laufumfänge und Intensitäten meiner täglichen Befindlichkeit angepasst.



  • Um eine mechanische Reizung der Achillessehnen zu vermeiden, habe ich einige meiner Schuhe "leicht" abgeändert (siehe Bild 1)
  • Schmieren und Salben mit allenthalben...
  • Tragen von Kompressionsstrümpfen im Alltag fördert die Durchblutung in der Wade. Wir führen bei 4feet die speziellen Recovery Strümpfe von BV Sport (siehe Bild 2).
  • Spezielle Achilles Socken von Falke massieren die Sehnen beim Laufen (siehe Bild 3)
  • Massieren der verklebten Faszien mit der Faszienrolle (siehe Bild 4)
  • Stabilitätsübungen auf den Balanceigeln. Achtung! Schmerzensgrenze nicht überschreiten (siehe Bild 5)
  • Dehnen, dehnen, dehnen.......


Fazit: Nach gut 2 Monaten befinde ich mich nun auf dem „aufsteigenden Ast“, ich bin zuversichtlich, dass ich bald wieder schmerzfrei laufen kann. Was am meisten gewirkt hat, ist schwierig zu sagen. Ich denke, es ist die Kombination von allen Massnahmen und ganz sicher die Geduld und Beharrlichkeit, die es braucht, wenn sich das Läuferleben Mal nicht so präsentiert, wie es wünschenswert wäre.


In diesem Sinne wünschen wir von 4feet Ihnen einen verletzungsfeien Start in den Lauffrühling. Gerne beraten wir Sie zu allen Ihren Laufanliegen und freuen uns auf Ihren Besuch.


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January 1, 2030

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100 Comments

Comments

John Smith

 

January 1, 2030

 

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